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ZITTOW - RETGENDORF
eine Rückschau auf die vergangenen Jahre in Bildern
- erinnern Sie sich oder lassen Sie sich überraschen -

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  • 15.12.2015)
    Ernst Jürgensmeyer starb im Alter von 90 Jahren
     

         
     

     
     

    So haben ihn noch viele Langen Brützer in Erinnerung:
    Nachdem er und seine Frau von Blumenberg nach Langen Brütz mit dem Fahrrad gefahren waren, läutete er als Küster die Glocke - Sonntag für Sonntag, Jahr für Jahr.

     


    Hier ein Nachruf von Pastor M-Staack (Gemeindebote 49):


     



     

    • (24.08.2015)
      Gemeindefest in Retgendorf -  Hut tut gut

      Unter dem Motto "Seid behütet" fand am 15.August dieses Jahres das Gemeindefest der Kirchgemeinde Zittow-Retgendorf statt. Dazu waren die Gemeindeglieder ganz wortwörtlich aufgefordert worden, mit einem Hut zu erscheinen. Das taten dann auch viele und so bot sich bereits zu Beginn im Gottesdienst ein ungewöhnliches Bild: Bunte Hüte aller Art, anfangs nur bei der Damenwelt, auf ein Zeichen des Pastors dann auch bei den Herren. (Fast ) alle mit Hut: Pastor, Feuerwehrmann, Organistin und ein Großteil der brasilianischen Gäste - das wird in Erinnerung bleiben. Beim fröhlichen Kaffeetrinken auf der Pfarrwiese waren diese Hüte dann auch ein willkommener Schutz vor den stechenden Sonnenstrahlen. Der beste wurde per Messung des Beifalls gekürt. Es war der Hut von Herrn Scholz, verziert mit den selbst gemalten Bildern aller Kirchen unserer Kirchgemeinde.

      Sehen Sie hier eine kleine Bilderschau !
       

    • (21.06.2015)
      Gemeindebote 47
      Zwar verspätet, doch nun liegt der Gemeindebote 47 vor. Neben den üblichen Gemeindeterminen enthält er auch detaillierte Informationen zu den Sommermusiken, dem Gemeindefest am 16. August mit brasilianischen Gästen sowie dem Festgottesdienst zum 20-jährigen Bestehen des Kirchenchores am 30.8.15.

    • (09.06.2015)
      Sommermusiken 2015
      Das Programm für die Sommermusiken 2015 liegt vor. Es beschert uns sowohl ein Wiedersehen mit "alten Bekannten", wie "Opus4", Uwe Andrees und dem Schweriner "Collegium musicum", als auch eine Begegnung mit "Friedrich und Wiesenhütter" und  dem Kirchenchor Kavelstorf, die hier noch relativ "neu" sind.
      Reinschauen und -hören lohnt sich auf jeden Fall!
          hier das Programm im Detail--->

    • (09.03.2015)
      Für Sie alle, die ihren verteilten Gemeindebrief vielleicht  gerade nicht finden oder von außerhalb  mal einen Blick auf das Gemeindeleben
      Zittow-Retgendorf werfen wollen, liegt der Gemeindebote 46 für das Frühjahr 2015 mit Ostern und Pfingsten jetzt online vor.

      Inhalt:
      - Termine , z.B. Passionsmusik am 28.03.  um 10 Uhr
      - Ausblick auf die Konfirmation mit Vorstellung der Konfirmanden, die selbst zu Wort kommen
      - Kirchgeld 2015
      - besondere Geburtstage
      - Andacht
       

    • (09.09.2014)

      Zittower Musikfest seit 10 Jahren

      Abwechslungsreiche Musik und Gespräche bei kulinarischen Köstlichkeiten

      Vor genau 10 Jahren wurde das Zittower Musikfest vom "Förderverein zur Erhaltung der Zittower Kirche" aus der Taufe gehoben. Am 30.8. dieses Jahres fand es bereits zum 6. Mal statt und ist  dem selbstgestellten Anspruch auch dieses Mal  wieder treu geblieben, gute Musik verschiedenster Art mit kulinarischen Köstlichkeiten, wie beispielsweise selbstgebackenen Kuchen und deftigem Schweinebraten, und  angeregten Gesprächen in den Konzertpausen zu verbinden. Natürlich war der Erlös des Festes wieder für  die Erhaltung  der Zittower Kirche bestimmt, diesmal für die weitere Sanierung der Sakristei.
      Es ist  sicher keine Zufall, dass 3 der 4 agierenden Musikensembles auch vor 10 Jahren beim 1. Zittower Musikfest schon dabei waren.

       
             
       

      Punkt 16 Uhr begann das Musikfest.  Während es im Parrhaus die Kinderclownerie Kiki  gab, fand in der Kirche wie schon 2004, das Konzert des Schweriner Vocalensembles statt. Damals leitete noch Marina Zagorski, die jetzt  Kantorin an der Gießener Petrikirche ist, den Chor. Einigen ist sicher noch das heftige Gewitter in Erinnerung, so dass die Orgel wegen kurzfristigen Stromausfalls  verstummte, was wiederum  die Sänger bei ihrer doppelchörigen Motette ein paar Takte  lang mächtig verwirrte. Diesmal, bei vergleichsweise harmlosen Wetter (Nieselregen),  dirigierte der Paulskantor Christian Domke, der beim 5. Musikfest 2012 als Solist mit seinen Orgelimprovisationen begeistert hatte. Zwischen den Chortiteln setzte er sich jedoch nicht, wie mancher vielleicht erwartet hatte, an die Orgel, sondern stellte sich ans Lesepult und rezitierte Gedichte und Texte von Kästner bis Hüsch. Das kam am durchaus an. Im Vordergrund stand natürlich die a-capella-Chormusik. Der Bogen spannte sich von Heinrich Schütz (spes mea, Christe Deus) bis zu Christian Domke (!), der sich auch als Komponist schon einen gewissen Namen gemacht hat.eeeee Höhepunkt war sicherlich die Bachmotette "Lobet den Herrn , alle Heiden" (BWV 230). Diese kürzeste aller 7 Motetten, die als Meisterwerke der Chormusik schlechthin gelten, zeichnet sich durch seinen überschäumenden Schwung aus, der in der rasanten Fuge "Alleluja" geradezu auf die Spitze getrieben wird. Hörenswert waren auch die modernen Stücke "O nata lux" (M.Lauridsen) und "Ubi caritas" (R.Dubra), welches mit seiner großen dynamischen Spannweite bei den Zuhörern offenbar sehr gut aufgenommen wurde. Insgesamt, so wurde nach dem Konzert  vielfach geäußert, überzeugte der Chor mit seinem durchsichtigen filigranen Klang , bei dem auch der Text gut zu verstehen war, was durchaus nicht selbstverständlich ist.
      Trotz des großen Beifalls am Ende des Konzerts, gab es keine Zugabe. Chr. Domke verwies auf die starke  stimmliche Beanspruchung  durch die Motette und lud stattdessen zum Kantatengottesdienst am 4. Oktober in der Schweriner Paulskirche ein, wo dann eine weitere  Bachmotette zu hören sein wird: "Singet dem Herrn ein neues Lied" .

       
             
       

      Ein Programm ganz anderer Art  bot das Strasburger Barocktrio, das auch schon 2004 dabei war, im zweiten Konzert des Musikfestes. In ihren historischen Kostümen mit voller Perückenpracht boten sie einen amüsanten Einblick in das Leben am Hofe Friedrich des Großen. Dabei wurden Stücke der verschiedenen dort tätigen Musiker zu Gehör gebracht, so z.B. auch von Ph.E.Bach und dem "alten Fritzen" selbst. Ausgeschmückt mit vorgelesenen Anekdoten bot sich dem Zuhörer ein abwechslungsreiches
      literarisch-musikalisches Bild aus jener Zeit des 18. Jahrhunderts, in dem es Komponisten nicht leicht hatten, sich gegen die Launen und Marotten der Obrigkeit zu behaupten.
      So war es kein Wunder, dass das Publikum begeistert applaudierte und eine Zugabe herausholte - und was für eine: Die "Badinerie" aus der Orchestersuite No.2  von J.S.Bach, ( der ja bekanntlich auch bei Friedrich vorspielte und ihm sein "Musikalisches Opfer" widmete). Dieses Paradestück für die Flöte war das i-Tüpfelchen dieser Konzertstunde und wurde von dem  Strasburger Barocktrio souverän vorgetragen.

       
       

       

       
       


      Zwischen den Konzerten ließ es sich der Architekt Gottreich Albrecht aus Schwerin nicht nehmen, allen Interessierten einen Überblick zu den jüngsten Bauleistungen, die durch zahlreiche Spenden (u.A. vom letzten Musikfest) ermöglicht wurden, an der Sakristei zu geben. Eng gedrängt standen die Besucher in dem vergleichsweise winzigen Raum, um sich selbst ein Bild von der Sanierung und den weiteren Vorhaben zu machen. Albrecht verwies auf die erfolgte statische Sicherung durch Einbringung eines Ankers von außen. Er zeigte  punktuelle freigelegte Malereien an der Decke. Diese Sakristei stellt mit ihrem Felssteingewölbe eine echte Rarität dar. Sie soll als ein Raum der Stille genutzt werden.
      Derweilen ströperten die Kinder, die um 18 Uhr eine gut vorbereitete Bastelstunde hatten, durchs weitläufige Gelände. "Ich will noch nicht nach Hause" war mehrfach zu hören. Das hörten die Eltern vielleicht nicht gern, die Veranstalter wahrscheinlich schon.

       
           
       

      Der Abend stand ganz im Zeichen des "Irish folk" mit der original Zittower Formation "The Earwigs", die in der Garage am Pfarrhof ihre "Bühne" aufgebaut hatte. Dicht an dicht  standen eingefleischte Fans der "Ohrwürmer" und Neugierige, die eigentlich zu den klassischen Konzerten gekommen waren und sich einfach überraschen lassen wollten.  Was sie schließlich alle einte, war die Begeisterung über gute handgemachte Musik, zu deren eingängigem Rhythmus man tanzen oder einfach nur mit den Füßen wippen konnte. - Um 22 Uhr war damit jedoch Schluss, denn es wurde planmäßig zum nächsten und gleichzeitig letzten Event  gerufen. Auf dem hell erleuchteten Kirchturm standen, wie auch schon bei den vergangenen Musikfesten, die Bläser des Zittower Posaunenchores bereit. Mit ihrem Turmblasen setzten sie einen letzten eindrücklichen Akzent. Es war schon ein bewegenden Gefühl, auf dem völlig dunklen Friedhof zu stehen und die klaren schnörkellosen Klänge zu hören. Als dann die Posaunen auf dem Turm verstummten und vom See her das einsame Waldhorn antwortete, lief manchem wohl ein leichter Schauer über den Rücken.
      Insgesamt war es ein gelungenes Musikfest, dessen stimmiges Konzept nach wie vor trägt. Ein Lob an die Organisatoren aus Förderverein und Kirchgemeinde, die unauffällig und effektiv alles organisiert und vorbereitet hatten.
       

       
        k.w.2014  
       

       

    • (19.08.2014)

      Abendklang mit den Donkosaken in Buchholz
       
             
        Zu Zeiten von Wirtschaftssanktionen gegen und von Russland wegen der Vorgänge in der Ukraine ist allein schon die Tatsache an sich, dass Russen in einer mecklenburgischen Kirche auftreten, von hohem Nachrichtenwert. Wenn es sich nun auch noch um ein gut besuchtes Konzert handelt, bei dem die Zuschauer begeistert mitklatschten und mehrere Zugaben herausholten – und das in Buchholz, wo Konzerte bisher so gut wie gar nicht vorkamen – dann sollte wirklich darüber berichtet werden.    
       

      Solisten mit "Riesenröhre"

       

       

       

      die Donkosaken kommen in Stimmung

       
       

      Die 7 Sänger der M.Kowalew-Donkosaken begannen den ersten Teil ihres Konzerts in einer eher düsteren Atmosphäre. Dieser Eindruck resultierte sicher auch  aus dem schwachen Licht der Abenddämmerung, das auch durch die paar Lampen kaum aufgehellt wurde, und den  schwarzen Uniformen der Sänger. Dazu passten die getragenen statischen Gesänge, die mit einer fast versteinerten Mine vorgetragen wurden. Klangliches Highlight war das bekannte „Wetschernij swon“  (Abendklang).
      Nach der Pause schienen die Sänger jedoch wie ausgewechselt. Lag es an dem fröhlich begleitenden Akkordeon oder einfach an der russischen Mentalität („zu Tode betrübt - himmelhochjauchzend“), jedenfalls kamen die singenden Kosaken mächtig in Fahrt und Stimmung. Mit ihren gewaltigen Solo-Stimmen brachten sie auch die Zuschauer auf Touren. Höhepunkt war das allseits beliebte „Kalinka“, zu dem fröhlich  der Takt geklatscht wurde. Als dann auch noch „Katjuscha“ kam, kannte der Beifall kaum ein Ende.

       

       
        fröhlicher Ausmarsch Buchholzer Kirche am Abend


      zur Vergrößerung Fotos einfach anklicken
       
       

      Zu den 2 Zugaben hätten sich die Zuschauer gern noch weitere gewünscht, doch die Sänger, die alles gegeben hatten, marschierten in einer Begeisterungswelle winkend  zum Ausgang der Kirche. Anschließend gab es für das , offensichtlich ganz spezielle,  Publikum die  Gelegenheit,  signierte CDs zu erwerben und dabei das Schulrussisch aus vergangenen Zeiten für ein paar persönliche Dankesworte zu nutzen.

      k.w. 2014

       
       


       

    • (26.06.2014)

      Himmelfahrt mit Taufe auf dem Bremer Berg und Pfingsten mit Konfirmation
          
      Zu einer Tradition der besonderen Art hat sich seit einigen Jahren der Himmelfahrtsgottesdienst hoch über dem Cambser See auf dem Bremer Berg  an  dem weit hin sichtbaren Metallkreuz entwickelt. Neudeutsch ließe sich dieser Gottesdienst, der durch die ungewöhnliche Bergtaufe noch um eine Dimension erweitert wurde, durchaus als "Event" bezeichnen.
      Obwohl der Himmel bedeckt war, lag  eine ganz besondere Stimmung über dem Geschehen, das wohl jeden Besucher in seinen Bann zog.
      In seiner Predigt gelang es Pastor Staak,  die Eckpunkte "Himmelfahrt", "Vatertag", "Berggottesdienst" und "Taufe" in Beziehung zu bringen.   So brachte das   Karnevallied "Schnaps, das war sein letztes Wort, dann trugen ihn die Englein fort"  bereits am Anfang  die ersten beiden Stichworte auf recht drastische Weise  in direkte Verbindung.
      Ein Highlight des Gottesdienstes war sicherlich die "3-fach-Familientaufe" von Mutter, Tochter und Sohn, wofür das  Taufwasser extra vom Cambser See hoch auf den Berg gebracht werden musste - eine eindrückliche Feier, die in Erinnerung bleiben wird.
                 Ein Gottesdienst  ganz anderer Art war die Konfirmation am Pfingstsonntag in der Zittower Kirche. Der zeigte, dass auch die evangelischen Christen durchaus in der Lage sind, Gottesdienste zu "zelebrieren", die alle Sinne ansprechen: Eine festlich geschmückte Kirche empfing festlich gekleidete Konfirmanden und
            

          
      ihre Angehörigen.  Posaunen, Chor und Orgel fehlten ebenso wenig wie der feierliche Einmarsch der Konfirmanden gemeinsam mit Pastor und Kirchgemeinderat. Dramatisch wurde es, als Pastor Staak während der Predigt eine Maske aufsetzte, und sehr emotional als Frau Böttcher ganz persönliche Worte  an die Konfirmanden richtete.
      Nun bleibt zu wünschen, dass die jungen Leute neben dem beeindruckenden äußeren Rahmen dieses Festes auch den eigentlichen Sinn der Konfirmation dauerhaft in ihrem Herzen bewahren (oder zeitgemäß ausgedrückt: abspeichern) können.
                                                                                                                                                                                                  k.w.
         
          

    • (31.12.2013)
      Heilig Abend 2013  - Krippenspiel in Retgendorf
      Christvespern mit Krippenspiel sind am heiligen Abend immer besondere Events.  Bei Familien mit Kindern sind sie sehr beliebt.  So waren die besten Plätze in der Retgendorfer Kirche auch an diesem Weihnachten frühzeitig besetzt. Die Kinder warteten ungeduldig: Wann geht es denn endlich los?
      Als es dann wirklich begonnen hatte, hörten und schauten alle sehr  aufmerksam zu, denn die mitwirkenden Kinder beherrschten die "Bühne" über die gesamte Christvesper hinweg. Alles war von der Gemeindepädagogin Uta Staak sorgfältig vorbereitet und einstudiert. Aufregung entstand, als es dem Joseph nicht sofort gelang, die Kerze in der Krippe zu entzünden, so dass die  "Task-force" einspringen musste.. (siehe 2 Fotos in der Mitte rechts).
      Die Kostüme waren farbenfroh und mit Liebe zum Detail ausgesucht.
      Ein dreijähriger Junge stellte jedoch aufgeregt, aber deutlich hörbar, fest: "Die Engel haben gar keine Flügel."

      In seiner Predigt rechnete Pastor Staak vor, dass die Anwesenden Besucher ca. 60000€ für Weihnachtsgeschenke ausgegeben haben, vorausgesetzt sie verhalten sich wie Durchschnittsdeutsche. (200 Personen multipliziert mit 300€ Geschenkausgaben). Da müsste es doch möglich sein, auch für die Bedürftigsten dieser Welt in der Kollekte  eine ansprechende Summe zusammenzubringen.
      Als dann  der "schwarze Weise" (Foto: Mitte)  mit dem Klingelbeutel am Ausgang stand, wurde auf ganz unerwartete Weise  deutlich, dass es einen  Zusammenhang zwischen der Weihnachtsgeschichte  und der Aktion "Brot für die Welt" gibt.
      (Dabei mag sich manch einer unwillkürlich an die früher beliebten, und heute verpönten, Afrikanerfiguren erinnert haben, die mit dem  Kopf nickten, wenn man ein Geldstück in die Sammelbüchse geworfen hatte.)
       

    • (Juli 2013)
      Begeisterndes Konzert mit Opus 4
      Am 8.Juli fand in der Zittower Kirche ein Konzert der Extraklasse mit dem Posaunenquartett Opus 4 statt.
      Bereits zum 3. Mal gastierten die Leipziger Musiker in unserer Dorfkirche, das ist angesichts der außergewöhnlichen Qualität dieses Ensembles höchst erstaunlich und natürlich erfreulich. Das Programm, das sich zwischen Renaissance und Gershwin bewegte, ähnelte dem von 2011 durchaus, was gut war,  denn genau auf diese  Musikmischung hatten sich die zahlreichen Zuhörer gefreut. Diesmal gab es  auch ein Zusammenspiel mit der Orgel, an der Uta Staak gewohnt zuverlässig agierte.
                

               
     

       
     

    Opus 4 bot Werke von "ruhig getragen" bis "technisch höchst anspruchsvoll" -
    der Klang blieb durchgängig strahlend, durchsichtig und "wie aus einem Guss"

       

    Das Konzert begann mit dem "canzon terza" von Biagio Marini, einem italienischen Musiker des 17.Jahrhunderts, gefolgt von Kompositionen der Zeitgenossen Gabrileli  und Schütz. Dabei kamen die eigens für Opus 4 nachgebauten Renaissanceposaunen  zum Einsatz, so dass der ohnehin sonore runde Klang noch eine eine Nuance weicher ausfiel. - Ganz anders die Neuauflage der Adaption von Bachs 3.Brandenburgischen Konzert: Ein Kabinettstück für Ohr und Auge von unglaublichem Tempo und Rhythmus bis in den Grenzbereich des technisch Machbaren. - Majestätsbeleidigung oder Heidenspaß? Der tosende Beifall sprach eindeutig für Letzteres!
    Als Nächstes stand Bruckner,  (geistlich katholische Musik  wie Jörg Richter, Leiter und Gründer von Opus 4, es nannte ) auf dem Programm. Hier konnte sich das Quartett von einer völlig anderen Seite zeigen: Sanfte romantisch-großartige Klänge in Perfektion - zum Meditieren oder Dahinschmelzen - je nach Temperament des Zuhörers.

           
     

     
     

    als charmanter Conferencier führte J. Richter durchs Programm (links)   
     Uta Staak
    (Orgel) gab dem Abend die Zittower Note (rechts)
                                    

     
     

     
     

    Der Chef, Soloposaunist am Leipziger Gewandhaus (rechts), stellt seine Teamkollegen vor:
    v.l.n.r.:  Wolfram Kuhnt (Bassposaune),  Stephan Meiner (Tenorposaune) und Dirk Lehmann (Tenorposaune)

     

    Offiziell wurde der Abend mit einem Gershwin-arrangement zu "ein Amerikaner in Paris" abgeschlossen. Mit verschiedenen Dämpfern wurden die unterschiedlichsten Geräusche erzeugt, aus denen immer wieder die bekannten Melodiethemen hervorbrachen.

           
     

     
     

                                    die Musiker  des Abends dürfen zu recht den begeisterten Applaus genießen (oben)

     
       

     
       

     2 gute Freunde: Die Gründungsmitglieder D.Lehmann und J.Richter
    spielen seit 9 Jahren  zusammen in Opus 4

    Pastor M. Staak kann  sich
    über die "gute" Kollekte freuen

     

    Das Publikum applaudierte begeistert und "holte" 3 Zugaben heraus, die alle besondere Glanzstücke des Abends waren: Der perfekt inszenierte Säbeltanz (A.Chachaturjan) mit passender Choreographie, der traumhaft einschmeichelnde "Mister Sandman" sowie der schon bekannte Opus-4-gemäße Abschluss "Es ist genug" (Choral von J.S.Bach). Dass es für die Akteure nach den, rein physischen, Anstrengungen nun wirklich genug war, ist verständlich - als Zuhörer aber konnte man garnicht genug von dieser Musik bekommen.
                                                                                                                                                   
    k.w. 7/2013

     

     

  • (26.05.2013)
    Himmelfahrt und Pfingsten 2013 

             
     

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    Himmelfahrt auf dem Bremer Berg
    Es ist seit einigen Jahren zu einer guten Tradition der Kirchgemeinde geworden, den Himmelfahrtsgottesdienst in freier Natur auf dem Bremer Berg zwischen Cambs und Zittow am weithin sichtbaren metallenen Kreuz zu feiern.  Während man die Himmelfahrstsbotschaft hört,  kann der  Blick in die Ferne schweifen, über den zu Füßen liegenden Cambser See zu den Kritzower Bergen und dem Homberg bei Brahlstorf.

     

     

    Fotos oben: L.Camin

     
             
     

     
     

    Pfingstsonntag in Retgendorf
    Der Pfingstgottesdienst stand in diesem Jahr wieder im Zeichen der Konfirmation. 4 Konfirmandinnen und 6 Konfirmanden gaben vor den zahlreich erschienenen Gemeindegliedern (die Sitzplätze reichten kaum aus) ihr bewusste "Ja"  zum christlichen Glauben und zur Kirchenzugehörigkeit.
    Die Predigt hielt  Pastor Staack sen. (Vater des Zittower Gemeindepastors). Mit Schwung und Leidenschaft sprach er die Konfirmanden  ganz direkt an und machte  ihnen Mut, das Wagnis des Glaubens einzugehen.
    Posaunenchor, Kirchenchor und Orgel sorgten für die festliche  Umrahmung dieses besonderen Tages.

     
       

     

        

     

     

  • (22.04.2013)


     

  • (02.04.2013)
    Ostern 2013 - Kinder spielen das Evangelium

    Ostern 2013 wird wohl als das "Schnee-Ostern" in die Geschichte eingehen, denn eisige Kälte aus dem Nordosten hat Norddeutschland seit 3 Wochen fest im Griff - und - ein Ende ist nicht abzusehen.
    Der österlichen Stimmung in der Zittower Kirche konnte der Winter jedoch nichts anhaben: Chor, Posaunen und Orgel bei den ersten Sonnenstrahlen nach trüben Vortagen, dazu die fröhliche Ausstrahlung der Kinder, die das Osterevangelium spielerisch vortrugen - das alles musste auch den letzten Zweifler zuversichtlich stimmen:  die Natur wird "auferstehen", Ostern und Frühling gehören einfach zusammen.
     

  • (02.04.2013)
    Kirche Buchholz – Die Bauarbeiten gehen weiter
    Trotz des kalten Wetters fand das Baustellenfest in der Kirche zu Buchholz am 09.03.2013 reges Interesse.Der Bauhandwerksbetrieb Stephan Freitag präsentierte mit seinen anwesenden Mitarbeiten eindrucksvoll das hohe fachliche Können der Zimmerleute bei der Sanierung eines mittelalterlichen Dachstuhles.  
              

               
     

     

       
     

    Abb.1 > Dachstuhl

     

    Abb.2 > Wandmalerei

       

                                                                                                
    Kompetent wurden die Besucher bei der Führung über den Kirchenboden durch den Statiker Holger Haker über die im Laufe der Jahrhunderte veränderte Konstruktion informiert. Der Bauhistoriker Dr. Tilo Schöfbeck berichtete bei seiner Führung über die dendrochronologischen Untersuchungen zur Bestimmung des Alters der eingebauten Holzgebinde. Die frühesten Hölzer wurden im Jahre 1315 geschlagen und weisen auf einen ersten Kirchbau im 14.Jahrhundert hin. Das heutige sichtbare Bauwerk und das Dachtragwerk können auf das Jahr 1500 datiert werden. In dieser Zeit war Otto Sperling mit dem Gut belehnt. Das Sperlingsche Wappen findet man in 2 Allianzwappen und einem Buntglasfenster von 1580 wieder. Letzteres konnte mit, sonst im Chorfenster hängend, weiteren fünf zur Schau gestellten Fenstern körpernah präsentiert werden. Auch der erneute Wintereinbruch lässt den Zimmerern Danny Lenk und Christian Skrocki von der Firma Freitag keinen Einhalt von ihrer anspruchsvollen Arbeit gebieten.Schon gibt es die nächste Überraschung. Nach dem Abbruch der Decke über der Empore wurden am Westgiebel barocke Wandmalereien durch den Restaurator frei gelegt.                                                                                                                           
    Den Abschluss der Sanierungsarbeiten wird die Kirchengemeinde mit einem feierlichen Gottesdienst begehen.
    Das Besucherinteresse soll weiterhin durch eine geplante Ausstellung zu Hoffmann von Fallersleben wach gehalten werden.
    Zur nächsten Vortragsreihe am 25.04.2013 um 19.00 Uhr im Retgendorfer Pfarrhaus sind Interessierte herzlich willkommen.
                                                                                                                                                                               (Lutz Camin)
              

  • (30.12.2012)
    Weihnachten 2012

    Die Christvespern der Kirchgemeinde Zittow-Retgendorf fanden auch in diesem Jahr wieder in aller Festlichkeit und Weihnachtsstimmung statt. Eines war allerdings anders: die Predigten wurden nicht vom Gemeindepastor, sondern von den in der Kirchgemeinde wohnenden Pastoren Schliemann, Waack und Scriba gehalten. Sie vertraten  Mathias Staak, der seit geraumer Zeit krank ist. Die 18 Uhr-Vesper hielt Pastor i.R. Hans Schliemann (Foto). Wie in früheren Zeiten wechselte er routiniert vom "Prediger" zum "Leiter des Posaunenchores"  und zurück.

    Von dieser Stelle aus wünschen wir Mathias Staak gute Besserung!
    Allen Lesern dieser Seite ein fröhliches und gesegnetes Glücksjahr "13"
           

  • (30.09.2012)
    Jazz in Zittow - Gershwin vom Feinsten
     

             
     

    I

     

     

    Völlig unvorbereitet wurde der Normalkonzertbesucher am 21.September Zeuge eines besonderen musikalischen Ereignisses: Gershwin für 2 Klaviere, souverän vorgetragen von Eckart Möbius und Jörg Uwe Andrees. 
    E. Möbius hatte die Idee zu diesem Vorhaben. J.U. Andrees ließ sich überreden und musste, wie er berichtete, kräftig üben." Das hätte sich aber  gelohnt. "  - In der Tat - dieses Konzert war ein musikalischer Leckerbissen für den Jazzfreund. Allerdings hätte man ihm mehr Zuhörer gegönnt. 
     Es begann mit dem allseits bekannten "Summertime", irgendwie passend zum Herbstanfang, - es folgten die 3 Preludes (inspiriert durch Chopins 24 Preludes-komponiet 1926), und zum Abschluss gab es "Ein Amerikaner in Paris" , den überzeugenden Höhepunkt.
    Unterbrochen wurden die virtuosen Klavierduos durch Darbietungen des Jazzchores des Schweriner Konservatoriums. Dieser Chor präsentierte, am Piano von "Juwe" Andrees begleitet,  gefällig arrangierte Jazz- und Pop-Titel, die man in der Schweriner Chorlandschaft sonst kaum zu hören bekommt. Selbst wenn noch nicht alles perfekt war, merkte man dem Chor, der ein paar hörenswerte Solistinnen in seinen Reihen hat,  den Spaß an der Sache an. Man  kann ihm nur eine gute Entwicklung wünschen. Über neue begeisterte Mitsängerinnen und (besonders) Mitsänger wird  sich das Ensemble sicher freuen.
     - Auf ein Neues im nächsten oder übernächsten Jahr?!

     
             
     

     
       

     

          (K.W. 9/2012)    

     

     

  • (24.08.2012)
    5.Zittower Musikfest - kleines Jubiläum mit Strahlkraft

     

     

    Endlich –Das 5.Zittower Musikfest wurde durch das Traumwetter belohnt, was sich bei der vergangenen Musikfesten nicht so recht einstellen wollte: ein strahlender Tag und eine tropische Nacht.  Die Strahlkraft der Sonne übertrug sich auf die Stimmung der Besucher und machte auch an den Kirchenmauern nicht halt. So kann man das ansteckende Strahlen des Musikers Dobrin Stanislawow  (siehe Fotostrecke unten) als Sinnbild für dieses gelungene Fest nehmen.
    Das 1. Konzert, das eigentlich um 16 Uhr beginnen sollte, begann mit  dem wohl längsten Glockengeläut der letzen Jahre – Sollte hier vielleicht eine Feuerglocke simuliert werden aus Solidarität mit dem bedauerlicherweise gleichzeitig stattfindenden Zittower Feuerwehrfest? Nein, das lag offensichtlich daran, dass die angekündigten brasilianischen Gäste samt ihren Gastgebern nur verzögert eintrafen. Pastor Staack verkündeten dann entsprechend die Umstellung auf den „brasilianischen Kalender“, nachdem das Wetter bereits brasilianisches Niveau erreicht hatte.

     
     


    Somit konnte der Schweriner Paulskantor Christian Domke, gerade 30 Jahr alt geworden, sein Konzert erst mit Verspätung starten, was der Qualität allerdings keinen Abbruch tat.  Er begann mit dem Präludium  in e (groß) von Nicolaus Bruhns, ein eigenwilliges Stück, das in seinem  „phantastischen Stil“  von besonderer Wirkung ist. Als einige wenige Zuhörer klatschten, antwortete der Organist spontan:  „3 Leuten hat es offenbar gefallen“. Damit war das Eis gebrochen und nach jedem Stück wurde eifrig Beifall gespendet. Weiter ging es mit Bach, der (lt. Sohn Philipp Emanuel) Bruhns geliebt und studiert haben soll.  Nach „Vater unser…“ erklang die bekannte Choralbearbeitung „Vor Deinen Thron…„ , die Bach auf dem Sterbebett seinem Schwiegersohn  in die Feder diktiert haben soll.
    Eine Überraschung war für viele Zuhörer sicher der relativ unbekannte Komponist Christian Fink (1831-1911). In der Tradition Mendelsohn-Bartholdys komponierte er eine Reihe anspruchsvoller Werke, die schließlich in Vergessenheit gerieten. Christian Domke brachte eines dieser  Stücke zu Gehör  und verschaffte dem Spätromantiker Fink damit ganz bestimmt ein paar neue Freunde.
    Jetzt  begann ein neuer Konzertabschnitt . Domke klappte alle Orgelbücher zu und gab nun Kostproben aus einem seiner konzertanten Schwerpunkte  - man darf sicherlich auch sagen, seiner Leidenschaft -  der Improvisation. Er forderte das erstaunte Publikum auf, Choräle oder auch Begriffe zu nennen. Diese  wurden dann sofort in beeindruckende "Spontanbearbeitungen" umgesetzt. Andreas Steinfeldt wünschte sich "Großer Gott wir loben Dich".  Die dazu folgende Improvisation war so richtig nach dem Geschmack des Publikums:  im Finale "rasten" die Finger virtuos über die Tasten, darunter das gewaltige Choralthema im Pedal .
    Leider war die Zeit wegen der Anfangsverzögerung schon fortgeschritten,  und so musste das begeisternde „Wunschkonzert“ mit einem letzten Titel beendet werden.
    Es wurden gleich   zwei,  "Jesu, meine Freude" und "Sonnenaufgang",  genannt – Christian Domke machte daraus "Jesu meine Freude bei Sonnenaufgang“  und spielte los.

     
         
     


    In der Konzertpause gab auf dem Pfarrhof den verdienten selbstgebackenen Kuchen. Gleichzeitig informierte  der Architekt Gottreich Albrecht aus Schwerin, bekannt durch seine Kirchenbauten in Lankow und auf dem Großen Dreesch, über das geplante Bauvorhaben an der Zittower Sakristei, dem der Erlös  des Musikfestes von über 1000€ zukommen soll. Er wies auf die statischen Probleme hin, die im ersten Bauabschnitt (25000€) gelöst werden sollen, und zeigte freigelegte Ornamente an Wand und Decke. Für Gesprächsstoff unter den Experten sorgte die von ihm genannte Jahreszahl 1130, auf die vorliegende Quellen die ersten Bauaktivitäten an der Sakristei möglicherweise datieren. Bisher war man von einem Baubeginn der Kirche rund 100 Jahre später ausgegangen.
    Vom Förderverein erhielten alle Interessenten einen Überweisungsschein mit angehängtem Stein, der sie bei Einzahlung einer Geldsumme zum Steinpaten machen soll. Jedenfalls wird viel gebraucht, damit die ehrgeizigen Sanierungsziele umgesetzt werden können. Es wird von einer Gesamtsumme von 50000€ gesprochen. Ursprünglich hatte man nur mit einem Bruchteil dieser Kosten gerechnet.  Angestrebt wird folgende Kostenteilung: Kirchgemeinde 40%, Förderverein 40%, Kommune (Gemeinde  Leezen)  20 % .

     

     


     

     
     



    Das 2. Konzert des Musikfestes war von ganz anderer Art.  Die Zuhörer wurden von dem gebürtigen Bulgaren Dobrin Stanislawow aus Magdeburg in eine sphärische, irgendwie auch esoterisch anmutende, Klangwelt  entführt. Er spielte auf  verschiedenen Panflöten, dem Didgeridoo ( einem langen Rohr , das von den Aborigines in Australien als Instrument verwendet wird),  der „Ocean Drum“, mit der das Meeresrauschen täuschend echt erzeugt word, und sang  in einem exotischen Nonverbal- und Obertongesang. Es waren Improvisationen, die Komposition „phrygische Impressionen“, sowie 3  deutsche Volkslieder  zu hören.  Dem Publikum gefiel diese andersartige Musik durchaus, und es spendete reichlichen Beifall.  Dobrin Stanislawow bedankte sich mit seinem unnachahmlich strahlenden Lache. (siehe Fotostrecke unten)

     
         
     

     
     

    Auf dem Pfarrhof begann nun die kulinarische 2. Halbzeit mit Deftigem vom Grill und Getränken aller Art. Man feierte ein meckenburgisch-bralilianische  Fest, umrahmt von der Gruppe „Hinterhof“, die die Stimmung mit mittelalterlicher Musik in historischen Kostümen kräftig anheizte.

     
     

     
     

    Zum Abschluss  des Zittower Musikfestes gab es das  traditionelle nächtliche Turmblasen mit dem Zittower Posaunenchores (Ltg. H.Schliemann) .  

    Fazit: Schön war es.

     
     

    Zittower Musikfest 2012

    Fotostrecke mit weiteren Fotos
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    (K.Wellingerhof 8/2012)
      

     

     

  • (20.07.2012)
    Jugendliche Klangfülle in Retgendorf

         
     

    Kammerchor der Htm Rostock unter der Leitung von Prof. Dagmar Gatz

     
     

     

     

     

    Am 14. Juli waren viele Musikfreunde in die Retgendorfer Kirche gekommen um den Kammerchor der Hochschule für Musik und Theater (HTM)  zu hören.  Die Erwartungen waren  hoch und sie wurden durchaus erfüllt.
    Von Anfang an spürte man diese besondere Beziehung zwischen dem Chor und seiner Chefin. So wie sich einerseits Ausstrahlung und Begeisterung der  Chorleiterin spürbar auf den Chor übertrugen, so strahlten  im Gegenzug  Frische und studentischer Schwung der Sängerinnen und Sänger  auf die Dirigentin zurück - offensichtlich mit nachhaltiger Wirkung, denn an jugendlicher Dynamik hat  sie im Laufe der Jahre jedenfalls nichts eingebüßt.

     
     

    Dagmar Gatz wuchs, hier ganz in der Nähe, in Schwerin auf und hatte das Glück, am Ort mit dem Goethechor unter dem charismatischen Heinrich Wieberneit einen der führenden Schulchöre der DDR  Dagmar Gatz durfte sich über großen Beifall von Zuhörern, aber auch Sängern freuenvorzufinden und in ihm 4 Jahre zu singen. Diese Erfahrung war sicher so nachhaltig, dass sie beschloss, Musik zu studieren (Weimar 1974-78)  und sich speziell der Chormusik zu widmen. In den 1980-iger Jahren kam sie nach Rostock ans Institut für Musikwissenschaft der Universität Rostock, sang dort im renommierten Unichor bei dem unvergessenen  Hans-Jürgen Plog und wurde dessen Stellvertreterin. Einige Jahre später ging sie zur neu gegründeten Htm Rostock, wurde Honorarprofessorin und Dozentin für Klavier und Chorleitung und gründete 2001  ihren "eigenen" Chor "Vocalisti Rostochienses". Damit bereicherte sie die norddeutsche Chorszene um einen weiteren Spitzenchor, der zahlreiche Preise im In- und Ausland errang.

    Entsprechend "spitzenmäßig" war dieses Retgendorfer Konzert. Chorstücke aus 5 Jahrhunderten von recht unterschiedlichem Charakter wurden professionell, technisch perfekt und mit jugendlichem Elan vorgetragen. Aus der Vielzahl der Titel sollen hier nur einige herausgegriffen werden, bei denen der Funke besonders schnell übersprang und der Hörer sich unmittelbar angesprochen fühlte.
    Zu allererst ist da "a Hymn to the Virgin" von B.Britten zu nennen, wo sich der große Chor und ein  Soloquartett von der Empore aus  - anfangs wechselseitig, dann parallel verwoben - gegeneinander  reiben und gleichzeitig wunderbar harmonieren. Hier gelang das, was so schwer zu erreichen ist: trotz der Komplexität der Stimmführung eine innige Klangeinheit zu erzeugen, in der die Einzelstimmen ineinander verschmelzen.
    Dieser besondere, runde Klang war auch bei den romantischen Liedern des berühmtesten Komponisten-Geschwisterpaares des 19. Jahrhundert wieder zu spüren: "Abschied vom Walde" von Felix Mendlesohn-Bartholdy und "Abendlich schon rauscht der Wald  " von Fanny Hensel  sind oft zu hören - selten aber so gut, wie von diesem Chor.

     
     

    Von ganz anderem Charakter sind die Kompositionen von Hugo Distler, der nach dem 2. Weltkrieg für eine neue Sachlichkeit in der Chormusik stand. Wer nun allerdings erwartete, vielleicht sogar befürchtete, intellektuelle und etwas spröde Musik zu hören, wurde durch "Im Maien" (Minnelieder I) möglicherweise überrascht, denn das Stück  wirkte mit seinen übersprudelnden Stimmläufen fast humoristisch. Gesungen wurde es mit überzeugender Durchsichtigkeit und viel Charme, was vom Publikum mit entsprechend freudigem Beifall quittiert wurde.
    Es gab einige Entdeckungen an diesem Abend, Stücke die hierzulande (noch ) relativ unbekannt sind und schnell die Herzen der Zuhörer eroberten. So etwa "O salutaris hostia" von dem Litauer Vytautas Miskinis (*1954), der immerhin 14 Messen und 150 Motetten schuf, oder "The Tyger" von dem 24-jährigen Schweden Emil Raberg aus dem Jahre 2009. Neu war für viele sicherlich auch "Her sacred spirit soars"  von Eric Whiteacre (*1970), das letzte Werk des Abends und sicherlich der Höhepunkt. Whiteacre ist ein amerikanischer Komponist, der weltweit durch seine virtuellen Chöre, in denen per Internet kommuniziert wird,  bekannt wurde. Mit diesem Doppelchor forderte er die Sängerinnen und Sänger wirklich heraus und verlangte ihnen eine Menge ab, nicht zuletzt stimmliche Kraft für ausgedehnte Fortissimopassagen. Letztendlich mündete alles in einen Klangrausch, der Akteure und Zuhörer gleichermaßen erfasste.
    Abschließend bleibt festzuhalten, dass den Besuchern ein insgesamt wirklich gutes Konzert geboten wurde, zu dem man nur hoffen kann, dass es künftig ein weiteres Mal gelingen kann, diesen hochkarätigen Chor in die kleine feine Retgendorfer Kirche zu holen. Dank an die Mitsängerin Anna Staak, die den persönlichen Kontakt zwischen Chor und Pfarrhaus in die Waagschale werfen konnte, sowie an den Kirchgemeinderat, der für das leibliche wohl der Rostocker Sänger sorgten. Beides zusammen wirkt ja vielleicht  ein weiteres mal.

     
     

    fabelhaftes Soloquartett im Vordergrund
     

     
     

    Beifall nach einem überzeugenden  Konzert ;
    im Vordergrund das Soloquartett, das  mit seinem zauberhaft klaren Klang begeisterte

     
     

     

            (K.Wellingerhof 7/2012)     

     


           

  • (16.03.2012)
    Sommerkonzerte mit dem "Zittower Klassiker" erfolgreich gestartet

             
     

    In der sehr gut besuchten Zittower Kirche begann  am 30. Juni die Sommermusikreihe 2012  mit einer Zittower Spezialität. Zum wiederholten Male konzertierten  Christa Maier (Sopran), Annerose Kleiminger (Alt), Valentin Guiman (Waldhorn) und Uta Staack (Orgel) in dieser doch wohl einzigartigen Konstellation. Erneut boten sie ein vielseitiges und ansprechendes Programm mit Werken aus 4 Jahrhunderten, an denen jeweils 1 bis 4 Musiker und manchmal zusätzlich die Gemeinde beteiligt waren.
     

     

     



    Christa Maier (Schwerin) wird
    in Zittow immer wieder gerne gesehen und gehört

     

    Es war einfach wieder schön zu hören, wie die landesweit bekannten und beliebten Oratoriensängerinnen Annerose Kleiminger und Christa Maier, die mit ihrer Stimmgewalt sonst mühelos große Stadtkirchen ausfüllen, hier in der Zittower Kirche auch die kleine Form überzeugend zu Gehör bringen können. Dabei ist es der  klare schnörkellose Klang dieser Stimmen, der immer wieder begeistert und seinen Reiz über die Jahre nicht verloren hat. Besonders eindrucksvoll war dies in den Duetten, etwa dem "Ave regina" von J.Rheinberger,  zu erleben, wenn die beiden Stimmen ineinander verwoben und verschlungen, sich gegenseitig steigernd, einen  beglückenden Hörgenuss erzeugen.
    Sie wurden von dem Zittower Hornisten V.Guiman, der mit seinem weichen Ton dem Gesamtklang diese spezielle Note gab, und  Uta Staack an ihrer Stammorgel umsichtig begleitet. Doch die Zittower Organistin setzte auch Akzente als Solistin. Die Sonate A-Dur (Op. 65 Nr. 3) in 2 Sätzen von F.Mendelssohn-Bartholdy bewältigte sie mit Bravour. Es gelang ihr, die volle Dramatik dieses Werkes mit seinen zarten Passagen, aber auch gewaltigen Akkorden und rasanten Pedalläufen so umzusetzen, dass  der Hörer geradezu elektrisiert wurde. Hier zeigte sich einmal mehr, welch  eine besondere Klasse diese Zittower Orgel auszeichnet. Dass sie auch sehr sensibel sein kann, war speziell bei dem Pachelbel (Fuga in d) in speziellen Registern zu wahrzunehmen, denn die noch am Vortage sorgfältig eingestellte Stimmung überstand das sich anschließende heftige Gewitter leider nicht ganz unbeschadet.  Den überaus positiven Gesamteindruck dieses abwechslungsreichen und mit  Begeisterung aufgenommenen Konzerts schmälert das jedoch in keiner Weise. Der Applaus war entsprechend herzlich.
    Es bleibt zu sehr hoffen, dass es  in naher  Zukunft eine Neuauflage dieses Zittower Klassikers geben wird

     
             
     


    Blumen für die Musiker nach gelungenem Konzert
    A.Kleiminger (1.v.l.), C.Maier (2.v.l.), U.Staack (3.v.l.), V.Guiman (2.v.r.)

     
       

     

          (K.Wellingerhof 7/2012)    

     

 

  •   (16.03.2012)
           
     

     

     

    Der Frühling beginnt, doch ein kurzer  kalter Winter liegt hinter uns und ist längst nicht vergessen.  
    Lassen Sie sich inspirieren von Bildern, die  Siegfried Wiitenburg aus Langen Brütz in  der Zittower Kirche und in der herrlichen Umgebung  rund ums Jahr eingefangen hat.
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  • (14.02.2012) 
    Christliche Verkündigung in Mecklenburg
    was Mecklenburger Kirchgemeinden von Christen aus China, Afrika und dem Orient lernen können

    Auf der Klausurtagung der Kirchenältesten aus Zittow und Retgendorf hielt Peter Staak am 14.1.2012 einen Vortrag zum Thema "Die Verantwortung der gewählten Kirchgemeinderäte im öffentlichen Amt der christlichen Verkündigung"
    Darin vergleicht er die schrumpfende Anzahl der Kirchenmitglieder in Mecklenburg mit der stark wachsenden Zahl der Christen weltweit, speziell in China. Er zieht daraus Schlussfolgerungen für das Selbstverständnis der Kirchgemeinden in Deutschland und verweist auf die besondere Verantwortung der Kirchenältesten. Er ruft dazu auf, die Verkündigung des Evangeliums als Kernaufgabe zu verstehen und auch die Möglichkeiten der modernen Informationsverarbeitung konsequenter zu nutzen.
    Lesen hier den Vortrag, den Peter Staak freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, in ganzer Länge!
          

  • (10.11.2011) 
    Kirche in Langen Brütz: MITTEN IM DORF
    Dass die Langen Brützer Kirche sprichwörtlich "Mitten im Dorf" steht, zeigte sich in der  vergangenen Woche  einmal mehr: 25 Einwohner - Ältere und Jüngere, Alteingesessene und Neubürger, Frauen und Männer - Leute mit durchaus unterschiedlicher Nähe zur Kirche -  sie alle folgten einem Aufruf des ehrenamtlichen Küsters Werner Knape zu einem Friedhofseinsatz und "opferten" einen wertvollen Sonnabendvormittag. Unter Anleitung des Forstfachmannes Haase und mit tatkräftiger Unterstützung der freiwilligen Feuerwehr wurden Baumpflegearbeiten durchgeführt. Die Stimmung war ebenso erfreulich wie das sonnige Wetter und so stand man nach getaner Arbeit  - mit dem Bier in der Hand - noch zum kurzen Klönsnack zusammen.

           
     

     
     

    Friedhofseinsatz an der Kirche -
    25 Leute waren gekommen

    Die Kirche wird saniert. Die Fa. Mohn aus Crivitz tauscht marode Dachbalken aus.  Man hofft, damit die Ursache für diverse Risse im Mauerwerk gefunden zu haben.  
       
     

    Die Feuerwehr gehörte zum "harten Kern", der bis zum Schluss dabei war.
    Werner Knape (mit Spaten) hatte alles trefflich organisiert

     
       

     

     

     

  • (27.09.2011)
    Gemeindebote online
    An dieser Stelle soll noch mal darauf hingewiesen werden, dass der Gemeindebote Zittow-Retgendorf  mit Informationen aus der Kirchgemeinde (einschließlich Gottesdienstplan) seit geraumer Zeit direkt als Pdf-Dokument auf dieser Homepage zur Verfügung steht. (Anklicken unter "Home" oder  "Termine" oben rechts)

  • (15.07.2011)
    Begeisterndes Konzert mit OPUS 4
    Am 11.Juli fand in der Zittower Kirche ein Konzert statt, das sicher keinen kalt gelassen hat. Die 4 Posaunisten aus Leipzig und Dresden boten Bläsermusik vom Allerfeinsten, und das in einer unglaublichen Bandbreite von Renaissance bis Musical. Die Frage, warum diese Spitzenmusiker nun schon zweiten Mal ausgerechnet nach Zittow gekommen sind, beantwortete Jörg Richter, Leiter der Gruppe und vorzüglicher Moderator, gleich selbst: Die Opus4-Leute lieben diese Zittower Dorfkirche mit ihrer besonderen Atmosphäre und sie lieben die herrliche Lage des Pfarrhauses am Cambser See, in dem sie lang und gerne baden.

             
     

     

     

                               Opus 4  (v.r.n.l.) 
    Jörg Richter (Altposaune),
    Dirk Lehmann (Tenorposaune)
    Stephan Meiner (Tenorposaune),
    Honza Gimaletdinow (Bassposaune)

     

    Jörg Richter, Leiter von Opus 4, hatte als charmanter Moderator schnell die Herzen der Zuhörer gewonnen;
    ganz nebenbei wurde der  Unterschied zwischen dem dresdener und dem leipziger Sächsisch erläutert
     
        

    Nachdem das Konzert relativ  verhalten mit Werken alter Meister begonnen hatte, kam es mit einer Adaption des 3.Brandenburgischen Konzerts von Bach zum ersten echten Knaller. Wer dieses Stück im Original mit seinen schnellen Streicherpassagen kennt, ahnt, was sich die Posaunisten da zumuteten: virtuose Posaunenläufe bis an die Grenze der Spielbarkeit. Die rechten Unterarme hatte Schwerstarbeit zu leisten, um die Züge  in Höchstgeschwindigkeit hin- und herzubewegen. Das Klangerlebnis war gleichermaßen ungewohnt wie spektakulär. Was hätte wohl der Meister, der die Posaune in seinen Werke zum Leidwesen der 4 Musiker nur sporadisch einsetzte, zu diesem "Experiment" gesagt?
    Im weiteren Verlauf des Konzerts reihten sich nun weitere Kabinettstückchen aneinander - bis hin zum begeisternden (offizielllen) Finale, einem Potpourri aus Werken J.Gershwins: tolle  Musik - perfekt dargeboten. Vorher hatte Jörg Richter in seiner Ansage bereits angedeutet, dass es in den (klatschenden) Händen der Zuschauer liegen würde, wann das Konzert wirklich zu Ende sei. Und so ließ sich das Publikum in der voll besetzten Kirche nicht lumpen und holte 3 Zugaben heraus. Dabei war das zweite dieser Zusatzstücke ein echtes Schmankerl. Schon nach Nennung der Silbe "Ar.." riefen die Ersten   "Säbeltanz" und hatten damit dieses weltberühmte Werk von Aram Chatschaturjan erkannt, das dann in atemberaubendem Tempo geradezu meisterlich zu Gehör gebracht wurde - offensichtlich ein Stück, das  lange zum Standardrepertoire gehört, denn die Musiker schienen es geradezu verinnerlicht zu haben.
    Erst nach dem Bachchoral: "Es ist genug"  wurden die Posaunisten, die musikalisch und physisch alles gegeben hatten, in den wohlverdienten Feier-abend entlassen.
    Zum Trost gab es das feste Versprechen: Wir kommen wieder!    k.w.

    "
     

  • (7.7.11)
    Hochzeiten des Sommers
    Hochzeiten sind doch immer noch etwas Besonderes, speziell natürlich, wenn sie mit weißem Brautkleid und kirchlicher Trauung einhergehen. So freut sich auch der Beobachter am Rande über die festliche Stimmung und die froh gelaunte Hochzeitsgesellschaft, zumal wenn es sich um die  "alt eingesessene Familien"  Majcherek aus Rubow und Vetter aus Langen Brütz handelt.

           
     

    Brautpaar Majcherek in Buchholz

    Brautpaar Vetter in Zittow

     
       
     

     

     

    Er aus Mecklenburg, sie aus der Pfalz -
    so wächst Deutschland zusammen.

    Hagen Vetter und seine Frau Conny (geb. Russ)
    haben sich lange geprüft, bevor sie sich die Trauung zutrauten. Für  Langen Brütz  ist diese Hochzeit sicher eins der Top-Ereignisse des Jahres
     
        
     
  • (01.07.2011)
    Gemeindefest in Retgendorf - Ein Fest mit vielen Facetten

         


    Das Gemeindefest in Retgendorf am 26.Juni 2011, das im Wechsel mit dem Zittower Musikfest alle 2 Jahre stattfindet, konnte in diesem Jahr wieder mit einigen Besonderheiten aufwarten. So war das Kindermusical "Johannes der Täufer" mit über 20 singenden und darstellenden Kindern (vorwiegend im Grundschulalter), das im Gottesdienst unter der Leitung von Uta Staak aufgeführt wurde, schon mal ein echtes Highlight und versetzte die zahlreichen Zuhörer und -schauer in Erstaunen. Man merkte, dass das Stück gut vorbereitet war - immerhin verbrachten die Kinder an einem Probenwochenende eine ganze Nacht in der Kirche.

    junge Sänger, echtes Bühnenbild und eine Allround-Regisseurin, die das
    Musical vom E-Piano aus  leitete

    Einen Wiedersehen mit dem ehemaligen Retgendorfer Pastor Mathias Burkhardt gab es im Anschluss an das ausgiebige Kaffeetrinken im sommerlichen Pfarrgarten. M.Burkhardt las aus seinem Buch "Sprung ins kalte Wasser" , in dem er seine Zeit als blutjunger Pastor in Retgendorf (Anfang der 1970-iger Jahre) beschreibt..
     

           
       
           
      Foto oben:
    M.Burkhardt las aus seinem Buch
    "Sprung ins kalte Wasser"



    Erheiternd war die Episode, in der beschrieben wird, wie der junge Pastor gebeten wird, den Chor des Dorfclubs zu leiten. Nachdem die Partei dann diese Konstellation untersagte, arbeitete der Chor erfolgreich als Kirchenchor weiter. So konnte DDR-Alltag sein.



     

     

    Foto rechts:
    2 Hauptakteure
    des Gemeindefestes 2011

    Uta Staak dankte M.Burlhardt für seine erfrischenden Ausführungen

     

           
        
     
  • (25.01.2011)
    Pastor Schliemann wurde 70
    Am 16. Januar feierte  Pastor Hans Schliemann seinen 70. Geburtstag inmitten seiner langjährigen Zittower Kirchgemeinde, in deren Bereich er immer noch wohnt und die er nach besten Kräften unterstützt.
    Nach dem Gottesdienst, in dem er seinen Posaunenchor als Zuhörer erleben konnte, wurde zu einem Empfang ins Pfarrhaus gebeten.
     

    der frühere Zittower Gemeindepastor Hans Schliemann
     feierte am 16.1.2011 seinen 70.Geburtstag

    Hans Schliemann war am 6.Februar 2003 nach 37 Zittower Jahren in den Ruhestand gegangen. Gut in Erinnerung ist vielen sein Einsatz für die Restaurierung der Zittower Kirche sowie die Gründung von Chor und Posaunenchor. Letzterer, ein besonderes Aushängeschild für die Gemeinde Zittow-Retgendorf, steht nach wie vor unter seiner Leitung. 

    "Geburtstagständchen " in der Zittower Kirche:

    zur Feier des Tages agierte Uta Staak gleich dreifach:
    als Organistin, Chorleiterin und Dirigentin des Posaunenchores

  • (30.12.2010)
    Weihnachten 2010
    In diesem Jahr gab es richtig weiße Weihnachten - so wie seit Jahren nicht mehr. Das hatte auch seinen Einfluss auf die vier Christvespern am Heiligen Abend, denn die Erreichbarkeit der Kirchen war wegen der schwierigen Straßenverhältnisse keine Selbstverständlichkeit. Alle, die dann aber ihre Kirche glücklich erreicht hatten, konnten dort aus voller Kehle singen:  "O, Du fröhliche" (Foto)

    festliche Christvesper mit Posaunenchor, Chor und Orgel um 18 Uhr in Zittow

  • (02.12.2010)
    Gemeindeabend zur Partnerschaft mit der Kirchgemeinde Pribaltijsk
    in Russisch-Ostpreussen
     

    Wolfgang Kudla, einer der Initiatoren der Partnerschaft zu Pribaltijsk, führte durch den Abend

    Im September dieses Jahres hatten 5 Vertreter der Kirchgemeinde Zittow-Retgendorf die Partnergemeinde Pribaltijsk im russischen Teil Ostpreußens besucht.  Über diese Reise in ein  vergessenes und großenteils verwahrlostes Gebiet, aber mit gastfreundlichen Bewohner, wurde an diesem Gemeindeabend nun berichtet. in Bild und Wort informierten Wolfgang Kudla, Mathias Staak und Frank Tornier  über das schwierige  Leben der dort wohnenden Menschen. Für sie  war  Weihnachten 2009 in Zittow und Retgendorf gesammelt worden.
    Ein besonderes Highlight dieses Abends war die Teilnahme des bekannten Fernsehjournalisten Klaus Bednarz. Als ehemaliger Fernsehkorrespondent in Polen und der Sowjetunion und Autor des Buches "
    Fernes nahes Land - Begegnungen in Ostpreußen" ist er ein besonderer Kenner Ostpreußens. Passend zu den gezeigten Bildern las er Texte, die den politischen und geschichtlichen Hintergrund zur Situation im Gebiet Kaliningrad (früher Königsberg) eindrucksvoll veranschaulichten.
     

    Klaus Bednarz las über Begegnungen und Interviews mit Menschen aus Russisch-Ostpreussen


    Ein sehr gelungener Abend, da waren sich alle Besucher einig.
     

  • (27.11.2010)
    Neue Ämter für "Zittower"
    Andreas Steinfeldt ist neues Mitglied der Landessynode. Er wurde durch den Landesbischof Mecklenburgs Andreas von Maltzahn in seine neue Aufgabe eingeführt.
    Pastor Mathias Staak wurde mit Wirkung zum 1. November 2010 zum Probst der Probstei Schwerin-Land bestellt. Er tritt damit die Nachfolge von Ulrike Maltzahn-Schwarz an, die das Amt in den vergangenen 6 Jahren ausgeübt hatte.
     
  • (30.05.2010)
    Pfingsten 2010 - Taufe  und Konfirmation
     

    3 Kinderwagen im Mittelgang der Zittower Kirche, das gab es hier lange nicht mehr. Ein schönes Symbol der Erneuerung zum  Fest der Kirche. 

    Dieser Gottesdienst hatte auch wirklich alle Attribute eines echten Festgottesdienstes: Taufe und Konfirmation in einer richtig vollen Kirche - Chor, Posaunenchor und Orgel auf der Empore. Und - als Zugabe der Natur gab es bestes Sommerwetter nach einer verregneten Vorwoche. So sah man eigentlich nur strahlende Gesichter - Ja, das hatte was!

    Wolfgang Kudla überbrachte Grüße des Kirchgemeinderates an die Konfirmanden des Jahrgangs 2010 (Jonas Brandt aus Brahlstorf, Anni Jepsen aus Langen Brütz, Ronja Knape aus Brahlstorfer Hütte und Johann Seitz aus Leezen)

     

  • (02.07.2009)
    150 Jahre Kirche Langen Brütz - Kirchweihfest mit 3 Festtagen begangen
     

    Mit 3 Festtagen wurde am letzten Juniwochenende der Kirchweihe vor 150 Jahren gedacht.
    Bereits am Freitag Abend war die Kirche bis zum letzten Platz gefüllt. Pastor i.R. Hans Schliemann hielt einen Vortrag zur Geschichte der Kirche und des Dorfes.
    Am  Sonnabend war bereits am Vormittag Blechblasmusik zu hören: Der Zittower Posaunenchor wurde von Hagen Vetter mit dem Traktor zum Ständchenblasen durchs Dorf  gefahren. Abends gab es ein Flötenkonzert mit dem Ungarn Z.Jeney. Als bei der Vorstellung des Musikers an die Grenzöffnung vor 20 Jahren durch die Ungarn erinnert wurde, gab es spontanen Beifall. Am späten Abend wurde die Kirche erstmals angestrahlt.
    Höhepunkt war der Festgottesdienst am Sonntag Nachmittag. Die Predigt hielt der Landessuperintendent Siegert aus Wismar.

     
    Weitere Fotos und Informationen:  --->hier



    Mehr über die Geschichte der Kirche lesen Sie bitte hier --->

    Pastor Staak aus Zittow begrüßt seine "Schäfchen" zum Festgottesdienst


           

  • (17.04.2009)
    Ostern 2009 - "Himmelfahrt" für Luftballons
    Sommerwetter zu Ostern, das war vor der Klimaerwärmung äußerst selten, nun schon der Normalfall? Jedenfalls gab es optimale Bedingungen für den Aufstieg von vielen bunten Luftballons, versehen mit  Osterbotschaften. Diese Botschaften waren von den Kindern der Gemeinde auf weiße Zettel in Postkartenformat gemalt und dann mit Bindfäden an die Ballons gebunden worden. Ein Erlebnis für alle, die dabei waren - sicherlich auch für alle, bei denen einer der  Luftballons landen wird. Bei dem derzeit vorherrschenden frischen Ostwind kann das irgendwo zwischen Leezen und Hamburg sein. Jeder Finder darf sich gern bei der Kirchgemeinde Zittow-Retgendorf melden.
     

    Vorbereitung mit H.Övermann
     
    die ersten Versuchsballons landen an der Decke
     
    Vor dem Aufstieg: alle warten auf das Trompetensignal
     
    Eddi kann sein Glück kaum fassen
     
    Start der Ballons mit den Ostergrüßen der Kinder
     
    Duett
       
    er hats's nicht geschafft - und bleibt zur Erinnerung
        
  • (12.01.2009)
    Vikarin Sindy Altenburg wurde in Retgendorf verabschiedet
    Am 11.Januar 2009 wurde Sindy AltenBurg, die in unserer Kirchgemeinde seit ca. 2 1/2 Jahren als Vikarin ihren Dienst tat, feierlich verabschiedet. In ihrer Predigt wies sie mit einem roten Luftballon auf den Beginn ihrer Arbeit zur Zeit des Kirchentages in Schwerin hin, als sie und ihre Familie einen Luftballon mit guten Wünschen fliegen ließ und damit zum Motiv für das Titelbild der SVZ wurde. Gute Wünsche wurden ihr auch jetzt auf ihren weiteren Lebensweg mitgegeben - sowohl für die Geburt ihres Babys im März, als auch für den Start in ein eigenes Pfarramt 2010.

    Foto: S. Altenburg und ihre Familie erhalten von Pastor Staak gute Wünsche und ein Abschiedsgeschenk
     

  • (24.6.07) Gemeindefest in Retgendorf mit Chorkonzert
    Das Gemeindefest unserer verbundenen Kirchgemeinden fand in diesem Jahr unter dem Thema: "Paul Gerhardt: Lieder für das Leben" in Retgendorf statt. Der Gottesdienst war folgerichtig von Paul-Gerhardt-Liedern geprägt. Sie wurden mit vielen, "Geh aus mein Herz" sogar mit allen Strophen gesungen. Das verlangte Chor, Posaunenchor, Orgel und der Gemeinde einiges ab - war aber eine interessante Erfahrung. Einige Lieder wurden in begleitenden Texten  gedanklich vertieft.
    Im Pfarrgarten wurden Kaffee, Kuchen und abends Gegrilltes für alle Gemeindeglieder angeboten. Die Organisation mit eigens errichteten Zelten, Bustransporten und zuvorkommender Bewirtung war lobenswert.
    Zu  einem besonderen Höhepunkt des Festes wurde das Konzert des Kinderchores des Goethegymnasiums, der zu den Spitzenchören des Landes gehört. Unter der Leitung von  Maren Bredenkamp  gab es ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm, das alle Zuhörer begeistern konnte. Währenddessen gab es für die Kleinen ein Puppenspiel.

     "von Brahms bis zu den Prinzen  "
    Der Kinderchor des Goethegymnasiums Schwerin überzeugte durch ein anspruchsvolles Programm
         
  • 1.MAI 2007 - mobil ohne Auto
    Fahrradtour durch eine traumhafte Frühlingslandschaft
    - direkt in unserer unmittelbaren Umgebung

        
    22 Leute aus unserer Gemeinde fuhren mit ihrem Fahrrad von Zittow aus über Cambs, Kleefeld und Karnin zum archäologischen Wanderweg (Foto),
    besichtigten Hünen- und Hügelgräber, mussten viel schieben, um über den Waldfried Kritzow und Langen Brütz wieder nach Zittow zurückzukehren. Zeit führ ausführliche Picknicks waren vorhanden - dazu das Wetter war phantastisch.
    - Fazit: Nächstes Jahr wieder!
        
        
  • Erntedankfest 2006 - Kinder bringen Leben in die Kirche
  • 2. Zittower Musikfest war ein voller Erfolg
    Das 2. Zittower Musikfest konnte die hohen Erwartungen nach dem erfolgreichen Start 2004 übererfüllen. Mehr als 400 Leute besuchten die Konzerte in der Kirche und das Puppenspiel im Gemeinderaum. Eine Tombola mit gespendeten Spezialpreisen ergab einen Erlös von über 800€. Bei (meist) trockenem und mildem Wetter konnte man dann bis in die Nacht hinein auf dem Pfarrgelände in lockerer Atmosphäre sitzen, sich unterhalten. und den Klängen der Irish-folk-Musik von "Uschner und Knothe", später dem Zittower Posaunenchor, der erstmals vom Turm blies, lauschen.  Allen Organisatoren und Sponsoren sei herzlich gedankt.
  • Ostern 2006

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Renovierung des Gemeindesaals : M.Krüger (links) tapeziert mit flinker Hand, Pastor Staak und F.Turnier (rechts) als Brenner und Schleifer
Ostern erstrahlte der Saal mit neuer Decke, weißen Wänden und einer liebevoll restaurierten Eingangstür
    


Ostersonnabend:
Jan Ernst, Schweriner Domkantor,
mit den Jubilaren 2006
 Pachelbel-Schumann-Mozart
dazu geniale Improvisationen über Osterlieder


nach dem Konzert:
Jan Ernst erhält vom Zittower Maler Holinski "sein Bild" überreicht, eine einmalige Zittower Ostertradition

 

 

 

 

          
 

 

 

(04.07.2009)
150 Jahre Kirche Langen Brütz - Kirchweihfest mit 3 Festtagen begangen

Mit 3 Festtagen wurde am letzten Juniwochenende der Kirchweihe vor 150 Jahren gedacht.
Bereits am Freitag Abend war die Kirche bis zum letzten Platz gefüllt gewesen, als Pastor i.R. Hans Schliemann einen Vortrag zur Geschichte der Kirche und des Dorfes hielt .
Am  Sonnabend war bereits am Vormittag Blechblasmusik zu hören: Der Zittower Posaunenchor wurde von Hagen Vetter mit dem Traktor zum Ständchenblasen durchs Dorf  gefahren. Abends gab es ein Flötenkonzert mit dem Ungarn Z.Jeney. Als bei der Vorstellung des Musikers an die Grenzöffnung vor 20 Jahren durch die Ungarn erinnert wurde, gab es spontanen Beifall. Am späten Abend, nach dem gemeinsamen Grillen,  wurde die Kirche erstmals angestrahlt.
Höhepunkt war der Festgottesdienst am Sonntag Nachmittag. Die Predigt hielt der Landessuperintendent Siegert aus Wismar. Anschließend traf man sich bei Kaffee und gespendetem, selbstgebackenen Kuchen im Langen Brützer Gemeindehaus.

 

     Zoltan Jeney aus Neustrelitz war Solist des Flötenkonzerts am Sonnabend. In einem ungewöhnlichen Konzert brachte er ein anspruchsvolle Programm von Bach bis Hindemith zu Gehör, das auch den Zuschauern einiges abverlangte. Er entstammt einer berühmten  ungarischen Musikerfamilie. Das Stück von B.Britten ist vom Komponisten direkt für Z.Jeney geschrieben worden.
            
 

Einer der zahlreichen Höhepunkte war der Augenblick am Samstag Abend, als die Kirche erstmals angestrahlt wurde.
Die Gemeindevertretung hatte dafür eine Summe von 2000€ bereitgestellt, so dass A.Vetter die Elektroarbeiten ausführen konnte. Künftig wird der Strahler  täglich zusammen mit der Straßenbeleuchtung eingeschaltet werdem. Damit wird das wohl attraktivste Gebäude des Ortes im wahrsten Sinne des Wortes ins rechte Licht gerückt.. Mehr über die Geschichte der Kirche in Langen Brütz lesen Sie bitte hier --->

   
 

  immer präsent: eine Behindertengruppe aus Rampe -
ermöglicht wird dies durch einen regelmäßigen Fahrdienst, den abwechselnd W.Kudla und L.Camin (Foto hinten) übernehmen
      
   
   
 

Kirche von innen (nach dem Festgottesdienst)

  der Landessuperintendent Siegert verabschiedet sich von jedem Einzelnen (oben)
Kutsch-Shuttle zum Gemeindehaus Langen Brütz mit Herrn Richter (unten)
 
     
 

 der Posaunenchor Zittow kann auch  Oldtime-Jazz

   
 

          
der Kuchen wurde von Gemeindegliedern selbst gebacken und gespendet (links)
Jung und Alt auf der Terrasse am Gemeindehaus bei schönstem Wetter (rechts)

       

Mehr über die Geschichte der Kirche in Langen Brütz lesen Sie bitte hier --->

 
1. ZITTOWER MUSIKFEST Aug. 2004
Strasburger Barocktrio H. Övermann sponserte ein Schwein
Die Feuerwehr gab Würstchen aus REEL - Irish folk, wegen Gewitterregens  in der Garage
   
   
Besuch der Partnergemeinde aus Lonnerstadt (Winter 04) Kirchgemeinderatsseminar in Kühlungsborn (Winter 04)
(Weihnachten 03)
Frau Staak an der Zittower Orgel 

   (Ostern 2002)
Wandernde Handwerker erhalten Reisesegen
     

Posaunenchor  Zitttow (Oktober 2001 - 20 Jahre alt)
   
   

Was so alles passierte 

  • (24.8.04) 
    Zittower Musikfest
    trotz wolkenbruchartigen Regens eine gelungene Premiere
    • SVZ-online  titelte am 24.8.04:  "Zittower Musikfest spannte interessanten Bogen"
      Lesen den ganzen Artikel   hier ! Fotos oben!
             
  • (24.8.04) 
    Brasilianische Gäste
    in unserer Kirchgemeinde zu Gast
                               (Foto:  in der Buchholzer Kirche)

           
  • (13.07.2004) 
    Am 3. Juli fand das erster Sommerkonzert des Jahres 2004 in Zittow statt. Auf dem Programm stand ein Liederabend mit Christa Maier (Sopran-Pinnow), Uta Staak (Orgel - Zittow) und Valentin Guiman (Waldhorn - Zittow). Ca. 70 Besucher hörten ein stimmungsvolles Querschnittsprogramm, das in E.Hildachs "Wo Du hingehst" und Franz Schuberts "Im Abendrot " seine Höhepunkte fand. Die seltene Konstellation aus Orgel, Waldhorn und Gesang wird allen Zuhörern als besonderes Klangerlebnis in  Erinnerung bleiben.

    (v.l.n.r.) V.Guiman (Waldhorn), 
    Chr.Maier (Sopran) und U.Staak (Orgel)
  • (17.02.2004) Gäste aus der Partnergemeinde Lonnerstadt (Franken) zu Besuch in Zittow
    Trotz des baldigen Ruhestandes von Pfarrer Fischer (Anfang April) soll die Partnerschaft weitergeführt werden. Dies war das Ergebnis eines Gesprächs aus Mitgliedern beider Kirchgemeinderäte
  • (15.12.2003) Mitgliederversammlung des Fördervereins zur Erhaltung der Zittower Kirche
    -
    Der Vorstand wurde für das Jahr 2002 entlastet
    -nachdem 2002 die Wiedereinweihung feierlich begangen wurde, bleiben eine Reihe von Restarbeiten, die in den kommenden Jahren durchgeführt werden sollen. 
    Dazu gehört neben dem Inneren der Sakristei auch der Innenraum des südlichen Anbaus, der den Zugang zur Kirche durch die so genannte Priesterpforte ermöglicht. Dieser Eingangsbereich mit einem sehr schönen gotischen Giebel ist mit relativ geringen Mitteln wieder herzustellen, zumal der Fußboden und die Außentür bereits fertig sind. Vor allem sind jetzt noch die Wände zu sanieren. Der Förderverein will die Kosten von ca. 5000 € im Jahr 2004 aufbringen und zur Verfügung stellen. Dabei hofft er weiterhin auf die aktive Unterstützung seiner Mitglieder und bereitwillige Spender. Dieser Raum könnte später einmal wertvolle Epitaphien aufnehmen, die zurzeit noch in der Sakristei stehen.
     
  • (29.09.2003) Ehepaar Staak als Pastor und Kantorkatechetin in der Retgendorfer Kirche für die verbundene Kirchgemeinde  Zittow-Retgendorf eingeführt. 
  • (26.01.2003) Pastor Hans Schliemann wird feierlich in den Ruhestand verabschiedet
    Nach 37 arbeitsreichen Jahren in Zittow wurde Hans Schliemann in den verdienten Ruhstand verabschiedet. In einer Feierstunde wurde ihm und seiner Frau für ihre aufopferungsvolle Arbeit gedankt. Als Neu-Leezener werden sie ganz in der Nähe bleiben.
  • (23.06.2002)  feierliche Wiedereinweihung der Zittower Kirche 
    Auf diesen Tag hatten viele gewartet: Die Gerüste sind gefallen und  die Kirche erstrahlt in neuem Glanz. In einem Festgottesdienst, in dem der Landessuperintendent Stühmeyer die Predigt hielt und der Orgelbauer Vogt selbst die Orgel spielte, konnte stolz auf eine lange und letztendlich erfolgreiche Bauphase zurückgeblickt werden.  Zahlreiche Gemeindeglieder und Gäste waren gekommen, so dass die Sitzplätze beim anschließenden Kaffeetrinken, wo es selbstgebackenen Kuchen in zahlreichen köstlichen Varianten gab,   knapp wurden. 
    Abgeschlossen wurde der gelungene Gemeindenachmittag mit einer fröhlichen Stunde in der Kirche. Fachleute, wie der Restaurator  Geipel , der Orgelbauer Vogt und die Architektin E.Hetzer erläuterten Besonderheiten der Zittower Kirche. Den Spendern und Handwerkern wurde für ihr großes Engagement gedankt.  Gewürdigt wurde auch der jahrelange intensive Einsatz von Pastor Schliemann und seiner Frau, die bereits zu DDR-Zeiten dafür gesorgt haben, dass die Schäden an der Kirche nicht zu groß wurden. 
    Schließlich wurde  eine Ausstellung im Turm eröffnet, die die  Bauphase in ihren Einzelheiten dokumentiert.  
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Winter 2002

Krypta aus der Bauzeit der Kirche unter dem Chorraum wiederentdeckt


Bei den Bauarbeiten am Fußboden des Altarraumes wurde der Einstieg in die alte Gruft wiederentdeckt. Man war bereits beim Heizungseinbau 1913 auf diese Krypta gestoßen ohne sie zu beschreiben. Sie ist so groß wie der gesamte Altarraum, in der Mitte geteilt und in ihrer Nordhälfte mit einem Auferstehungsbild, Engelsköpfen und zahlreichen Schriften aus der Zeit um ca. 1685-1700 ausgemalt. Auf dieser Seite ist die Familie des Helmut von Plessen beigesetzt.  Das gefundene Loch im Fußboden musste wegen der weiteren Arbeiten einen Tag später wieder geschlossen werden. Zahlreiche Fotos, die in nächster Zeit im Turmraum der Kirche ausgestellt werden, dokumentieren diese Krypta.

Die große Überraschung war, wie wunderbar die  Wand- und Deckenbemalungen erhalten sind, die Farben so leuchtend, wie frisch gemalt. (siehe Fotos auf der Eingangsseite)

Foto: Pastor Schliemann steigt in die Gruft

 

 

 

 

 

 

  

 

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